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Neuer Buddy Bär zur 62. Berlinale
Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte

Vom 09. bis 19. Februar 2012 findet die 62. Berlinale statt. Passend zu einem der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie, ist die neuste Buddy Bär Miniatur "Filmstadt Berlin" erhältlich. Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte.

Neben Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" oder den Klassikern "Metropolis" und "M – eine Stadt sucht einen Mörder", sind der Potsdamer Platz und der Zoo Palast als aktuelle Schauplätze von Premierenfeiern und Filmfestspielen zu sehen.

Berlin schaut auf eine lange Filmtradition zurück und ist heute eine wachsende lebendige Filmstadt. Jedes Jahr entstehen hier rund 300 neue Filmproduktionen. Zahlreiche Synchronisationsstudios sowie mehrere hundert Film- und Fernsehproduktionsfirmen sind hier ansässig.
Neuer Buddy Bär zur 62. Berlinale
Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte

Vom 09. bis 19. Februar 2012 findet die 62. Berlinale statt.
Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte

Vom 09. bis 19. Februar 2012 findet die 62. Berlinale statt. Passend zu einem der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie, ist die neuste Buddy Bär Miniatur "Filmstadt Berlin" erhältlich. Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte.

Neben Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" oder den Klassikern "Metropolis" und "M – eine Stadt sucht einen Mörder", sind der Potsdamer Platz und der Zoo Palast als aktuelle Schauplätze von Premierenfeiern und Filmfestspielen zu sehen.

Berlin schaut auf eine lange Filmtradition zurück und ist heute eine wachsende lebendige Filmstadt. Jedes Jahr entstehen hier rund 300 neue Filmproduktionen. Zahlreiche Synchronisationsstudios sowie mehrere hundert Film- und Fernsehproduktionsfirmen sind hier ansässig.

 

 
Gemütliches Warm Up für die Berlinale 2012
Nicht nur das Podium machte dieses Mal einen leicht müden Eindruck

"Ziehen Sie sich warm an“, empfahl Dieter Kosslick auf der diesjährigen Pressekonferenz zur bevorstehenden Berlinale.
Nicht nur das Podium machte dieses Mal einen leicht müden Eindruck

"Ziehen Sie sich warm an“, empfahl Dieter Kosslick auf der diesjährigen Pressekonferenz zur bevorstehenden Berlinale. Vorbildhaft trägt er selbst im überheizten Saal des Bundespresseamts wie immer einen schützenden Schal um den Hals. So gemütlich und saturiert geht es bekanntlich nicht überall auf der Welt zu.

Aufbrüche und Umbrüche hätten das Programm der 62. Internationalen Festspiele Berlins entsprechend kuratiert, so Dieter Kosslick, zahlreich die Geschichten um Aufstände und Revolutionen. Aus allen Teilen der bekannten und unbekannteren Welt erreichen uns Nachrichten von oft schmerzhaften gesellschaftlichen Umbrüchen, die, folgt man Kosslick, durchaus aber auch vergleichbar sind.

Geld und die Rettung des Selbst

Denn wenngleich es im Schlafzimmer von Hosni Mubarak kurz vor dem Sturz des Herrschers wahrscheinlich nicht ganz so sexy zuging, wie bei Marie Antoinette in dem Eröffnungsfilm „Les adieux à la reine“, am Ende geht es um Geld und die Rettung des Selbst. Da solche gesellschaftlichen Umbrüche stets eine Geschichte haben, wird es quer durch alle Sektionen Filme geben, die politische Entwicklungen, die Teilhabe an der Macht, über lange Zeiträume betrachten.

In besonderer Weise gilt dies wohl für den zuletzt für den Wettbewerb nominierten „White Deer Plain“ des chinesischen Regisseurs Wang Quan’an, die Adaption eines umstrittenen Buchs über die chinesische Geschichte. Angesichts von Zeit und Raum, die es da zu bewältigen gilt, erscheinen dreieinhalb Stunden Laufzeit tatsächlich nicht sehr lang.

Nicht alle Kalauer Kosslicks gelingen

Ob sich das epische Werk deshalb als Kurzfilm klassifizieren lässt, wie Kosslick es auf seine zum Scherz drängende Weise tut, sei dahingestellt. Nicht alle Kalauer Kosslicks gelingen eben, doch ohne seine Koketterien („Wie heißt das noch mal, wo man beim Telefonieren die Leute sehen kann?“) und grenzwertigen Kommentare wäre der Unterhaltungswert der Pressekonferenz nicht mehr messbar.

Allerdings ist die immer gleiche drängende Frage der Journalisten nach den Stars angesichts der gerade vorgestellten thematischen und formalen Vielheit der Filme ja auch nicht wirklich originell. Ganz neu ist in diesem Jahr dagegen das „Berlinale Special“ im Haus der Berliner Festspiele. Hier wird unter anderem das Bosnien-Drama von Angelina Jolie zu sehen sein, und nach den Abendvorstellungen besteht die Möglichkeit, mit den Filmemachern zu diskutieren.

Weiterhin gibt es aber zahlreiche Künstler, die nicht zur Berlinale kommen können, weil sie in ihren Heimatländern festgehalten werden, wie etwa der iranische Regisseur Jafar Panahi oder der chinesische Künstler Ai Weiwei. So ernst kann man Kunst auch nehmen.

Berliner Zeitung, [01.02.2012]

 
Lange Nacht im Schnee
Bei beißender Kälte und Schneefall luden Berliner Museen zur Langen Nacht

Als Eva Hausknecht zum letzten Mal in solch einer engen Grenzabfertigungskabine stand, bekam sie einen Lachkoller.
Bei beißender Kälte und Schneefall luden Berliner Museen zur Langen Nacht

Als Eva Hausknecht zum letzten Mal in solch einer engen Grenzabfertigungskabine stand, bekam sie einen Lachkoller. Das war am 1. Dezember 1989, wenige Wochen nach dem Fall der Mauer, und die Goslarerin musste zu einer Tagung nach Ostdeutschland. „Ich hatte die fünf Mark Einreisegebühr als Münzgeld in der Hand, doch sie passten nicht durch den schmalen Schlitz unter dem Sicherheitsglas“, erinnert sich Hausknecht. Da habe sie vor der Grenzbeamtin einen Lachanfall bekommen. „Ich musste daran denken, wie ich wenige Wochen zuvor in so einer Situation noch total panisch reagiert hätte und musste immer mehr lachen."

Mehr als 20 Jahre später wirkt sie sehr gelassen.

Auch wenn der Besuch des Tränenpalasts nicht gerade sehr angenehme Erinnerungen an zahlreiche angsterfüllte Grenzkontrollen in Hausknecht wachruft – doch wiedersehen wollte sie ihn.

Eva Hausknecht ist an diesem Samstagabend mit ihrem Sohn Joachim auf der 30. Langen Nacht der Museen unterwegs. Der Tränenpalast ist die erste Station von Mutter und Sohn, die sich über diese besondere Gelegenheit freuen: Denn die ehemalige Ausreisehalle am Bahnhof Friedrichstraße nimmt erstmals an der Langen Nacht teil, da hier erst im September 2011 nach der Sanierung des Hauses die Ausstellung „GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung“ eröffnet wurde.

Bereits um kurz nach 18 Uhr, direkt zu Beginn der Langen Nacht, betreten nach und nach immer mehr Menschen den Tränenpalast. Sie schütteln sich den Schnee von Mützen und Jacken und freuen sich über die Wärme im Museum, denn draußen hat es bei Minusgraden angefangen, leicht zu schneien.

Wer an diesem Abend zu Fuß unterwegs ist und die beißende Kälte im Gesicht spürt, ist froh, wenn er dick angezogen ist. Oder wenn er bequem und warm in einem der Shuttlebusse sitzt, die die Besucher vom logistischen Zentrum am Kulturforum auf sechs Routen zu den 70 teilnehmenden Häusern innerhalb des S-Bahn-Ringes bringen. „Es ist immer sehr charmant in diesen Bussen“, sagt Sigrid Peter. „Es herrscht eine nette Atmosphäre, man unterhält sich schon mal untereinander und es passen immer zehn Menschen mehr hinein als man denkt."

Sigrid Peter ist mit Günter Paus schon zum zehnten Mal auf der Langen Nacht dabei, die beiden sind quasi alte Hasen. Gerade schauen sie sich die Ausstellung zur deutschen Geschichte im Historiale Museum Unter den Linden an, auch dieses Haus nimmt zum ersten Mal teil. „Mehr als vier Museen in Ruhe anzusehen schafft man einfach nicht“, weiß Sigrid Peter. Für dieses Mal haben sie und ihr Begleiter sich noch die Humboldt-Box und das Deutsche Historische Museum vorgenommen – mit dem Bus, auch wenn beide Ziele nur wenige Hunderte Meter weit weg sind.

Dabei ist es trotz der Kälte eine besondere Erfahrung, in dieser Nacht unterwegs zu sein. Auch wenn viele Gehwege wegen des steten Schneefalls zunehmend rutschiger werden und es schon fast ein kleines Abenteuer ist, die Schlossbrücke mit nicht besonders stark profilierten Schuhen zu überqueren.

Touristen fotografieren sich im Schneetreiben unter den starken Scheinwerfern vor dem Eingang des Automobil-Forums, das mit der Fotoausstellung „Riten des Lebens“ und mehreren Musikbands an der Langen Nacht teilnimmt. Kinder formen begeistert kleine Schneebälle, singen „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und an der Ecke Friedrichstraße/Unter den Linden spielt ein junger Mann Trompete – fast könnte wieder Weihnachten sein.

Einen besonders starken Eindruck ruft inmitten der fallenden Flocken die Wort-Licht-Installation „Lumières“ am Reiterdenkmal Friedrich des Großen Unter den Linden hervor, die noch bis Sonntagmorgen zu sehen ist. Da sich der Geburtstag des Preußenkönigs am 24. Januar zum 300. Mal jährte, widmet sich die Lange Nacht mit vielen Angeboten dem Alten Fritz.

Gelbe Beamer-Strahlen werfen rechts und links vom Reiterdenkmal französische Verse aus Friedrichs Feder und deren deutsche Übersetzung an die Fassaden der Humboldt-Universität. „Die Ruhe ist erlaubt, aber nur unter Lorbeeren“ heißt es da unter anderem. – Wie schön, ein Hauch Sommerfantasie inmitten des Wintereinbruchs.

Wer diesem entkommen will, flüchtet ins Deutsche Guggenheim. Hier entspannen sich die Besucher bei warmen Temperaturen und leiser Musik in blauen Liegestühlen. Ein gar nicht mehr ganz so junges Paar küsst sich ausdauernd und zärtlich, als läge es am Strand. Ansonsten sind hier eher auffällig viele junge Besucher unterschiedlicher Nationalitäten unterwegs, angelockt von der lebendig und modern präsentierten Ausstellung „Found in Translation“ über interkulturelle Verständigung.

Sommer herrscht auch im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums – anlässlich der Ausstellung „Unter Bäumen. Die Deutschen und der Wald“ wurde in dem großen Hof mit Vogelgezwitscher und Videos eine fast verträumte Waldatmosphäre geschaffen. Zwei junge Mädchen werfen sich hier übermütig auf den Boden und lachen, als würden sie ins weiche Moos fallen.

Weniger zu lachen haben zum gleichen Zeitpunkt all die Besucher, welche die Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel besuchen wollen. Da aus Sicherheitsgründen nur 500 Personen im Haus erlaubt sind, hat sich vor dem Eingang eine lange Schlange gebildet.

Dass das kleine Schild, das darüber informierte, dass es Eintrittskarten nur im Alten Museum gibt, in der Dunkelheit nur sehr schwer zu erkennen ist, ärgert vor allem die Besucher, die diesen Hinweis übersehen. Sie erfahren erst nach einer langen Wartezeit unmittelbar am Eingang, dass sie ohne Ticket nicht eingelassen werden. Wer schon vorher ein Ticket hatte, hat Glück. Und kann an zahlreichen Führungen teilnehmen.

Zum Beispiel mit dem Kunsthistoriker Andreas Knüppel, der Führungen zum Thema „Friedrich der Große in den Werken Adolph Menzels“ anbietet. Sympathisch gemacht und informativ ist sein Vortrag an den Gemälden „Ansprache Friedrichs des Großen an seine Generale vor der Schlacht bei Leuthen“ und „Flötenkonzert Friedrich des Großen in Sanssouci“ – sehr lang allerdings nicht. „Die Führungen an normalen Tagen sind wesentlich länger und ausführlicher“, sagt Knüppel.

Denn die Lange Nacht ist für die teilnehmenden Museen natürlich nicht zuletzt ein wichtiges Werbeinstrument. Dass sie als solches funktioniert, beweist die konstant hohe Besucherzahl. Nach Erwartungen der Veranstalter werden es trotz der winterlichen Verhältnisse und mancher dadurch bedingter Verspätungen der Shuttle-Busse auch in dieser Nacht bis zum Ende um 2 Uhr morgens wieder gut 30.000 Besucher sein.

Nach 30 Langen Nächten und 15 Jahren waren es damit insgesamt mehr als eine Million Besucher. Das einmillionste Ticket hat an diesem Samstagabend eine Frau aus Friedenau an einer der Abendkassen am Kulturforum gekauft. Als Preis darf sie mit ihrer Tochter für drei Tage nach Budapest fliegen und die dortige Lange Nacht der Museen besuchen. Da diese im Juni stattfindet, müssen sich die Gewinnerinnen dann um warme Kleidung sicherlich keine Gedanken mehr machen.

Der Tagesspiegel, [28.01.2012]

 

 

 
Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte

Vom 09. bis 19. Februar 2012 findet die 62. Berlinale statt. Passend zu einem der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie, ist die neuste Buddy Bär Miniatur "Filmstadt Berlin" erhältlich. Der Bär zeigt berühmte Motive der Berliner Filmgeschichte.

Neben Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" oder den Klassikern "Metropolis" und "M – eine Stadt sucht einen Mörder", sind der Potsdamer Platz und der Zoo Palast als aktuelle Schauplätze von Premierenfeiern und Filmfestspielen zu sehen.

Berlin schaut auf eine lange Filmtradition zurück und ist heute eine wachsende lebendige Filmstadt. Jedes Jahr entstehen hier rund 300 neue Filmproduktionen. Zahlreiche Synchronisationsstudios sowie mehrere hundert Film- und Fernsehproduktionsfirmen sind hier ansässig.

 
Nicht nur das Podium machte dieses Mal einen leicht müden Eindruck

"Ziehen Sie sich warm an“, empfahl Dieter Kosslick auf der diesjährigen Pressekonferenz zur bevorstehenden Berlinale. Vorbildhaft trägt er selbst im überheizten Saal des Bundespresseamts wie immer einen schützenden Schal um den Hals. So gemütlich und saturiert geht es bekanntlich nicht überall auf der Welt zu.

Aufbrüche und Umbrüche hätten das Programm der 62. Internationalen Festspiele Berlins entsprechend kuratiert, so Dieter Kosslick, zahlreich die Geschichten um Aufstände und Revolutionen. Aus allen Teilen der bekannten und unbekannteren Welt erreichen uns Nachrichten von oft schmerzhaften gesellschaftlichen Umbrüchen, die, folgt man Kosslick, durchaus aber auch vergleichbar sind.

Geld und die Rettung des Selbst

Denn wenngleich es im Schlafzimmer von Hosni Mubarak kurz vor dem Sturz des Herrschers wahrscheinlich nicht ganz so sexy zuging, wie bei Marie Antoinette in dem Eröffnungsfilm „Les adieux à la reine“, am Ende geht es um Geld und die Rettung des Selbst. Da solche gesellschaftlichen Umbrüche stets eine Geschichte haben, wird es quer durch alle Sektionen Filme geben, die politische Entwicklungen, die Teilhabe an der Macht, über lange Zeiträume betrachten.

In besonderer Weise gilt dies wohl für den zuletzt für den Wettbewerb nominierten „White Deer Plain“ des chinesischen Regisseurs Wang Quan’an, die Adaption eines umstrittenen Buchs über die chinesische Geschichte. Angesichts von Zeit und Raum, die es da zu bewältigen gilt, erscheinen dreieinhalb Stunden Laufzeit tatsächlich nicht sehr lang.

Nicht alle Kalauer Kosslicks gelingen

Ob sich das epische Werk deshalb als Kurzfilm klassifizieren lässt, wie Kosslick es auf seine zum Scherz drängende Weise tut, sei dahingestellt. Nicht alle Kalauer Kosslicks gelingen eben, doch ohne seine Koketterien („Wie heißt das noch mal, wo man beim Telefonieren die Leute sehen kann?“) und grenzwertigen Kommentare wäre der Unterhaltungswert der Pressekonferenz nicht mehr messbar.

Allerdings ist die immer gleiche drängende Frage der Journalisten nach den Stars angesichts der gerade vorgestellten thematischen und formalen Vielheit der Filme ja auch nicht wirklich originell. Ganz neu ist in diesem Jahr dagegen das „Berlinale Special“ im Haus der Berliner Festspiele. Hier wird unter anderem das Bosnien-Drama von Angelina Jolie zu sehen sein, und nach den Abendvorstellungen besteht die Möglichkeit, mit den Filmemachern zu diskutieren.

Weiterhin gibt es aber zahlreiche Künstler, die nicht zur Berlinale kommen können, weil sie in ihren Heimatländern festgehalten werden, wie etwa der iranische Regisseur Jafar Panahi oder der chinesische Künstler Ai Weiwei. So ernst kann man Kunst auch nehmen.

Berliner Zeitung, [01.02.2012]

 
Bei beißender Kälte und Schneefall luden Berliner Museen zur Langen Nacht

Als Eva Hausknecht zum letzten Mal in solch einer engen Grenzabfertigungskabine stand, bekam sie einen Lachkoller. Das war am 1. Dezember 1989, wenige Wochen nach dem Fall der Mauer, und die Goslarerin musste zu einer Tagung nach Ostdeutschland. „Ich hatte die fünf Mark Einreisegebühr als Münzgeld in der Hand, doch sie passten nicht durch den schmalen Schlitz unter dem Sicherheitsglas“, erinnert sich Hausknecht. Da habe sie vor der Grenzbeamtin einen Lachanfall bekommen. „Ich musste daran denken, wie ich wenige Wochen zuvor in so einer Situation noch total panisch reagiert hätte und musste immer mehr lachen."

Mehr als 20 Jahre später wirkt sie sehr gelassen.

Auch wenn der Besuch des Tränenpalasts nicht gerade sehr angenehme Erinnerungen an zahlreiche angsterfüllte Grenzkontrollen in Hausknecht wachruft – doch wiedersehen wollte sie ihn.

Eva Hausknecht ist an diesem Samstagabend mit ihrem Sohn Joachim auf der 30. Langen Nacht der Museen unterwegs. Der Tränenpalast ist die erste Station von Mutter und Sohn, die sich über diese besondere Gelegenheit freuen: Denn die ehemalige Ausreisehalle am Bahnhof Friedrichstraße nimmt erstmals an der Langen Nacht teil, da hier erst im September 2011 nach der Sanierung des Hauses die Ausstellung „GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung“ eröffnet wurde.

Bereits um kurz nach 18 Uhr, direkt zu Beginn der Langen Nacht, betreten nach und nach immer mehr Menschen den Tränenpalast. Sie schütteln sich den Schnee von Mützen und Jacken und freuen sich über die Wärme im Museum, denn draußen hat es bei Minusgraden angefangen, leicht zu schneien.

Wer an diesem Abend zu Fuß unterwegs ist und die beißende Kälte im Gesicht spürt, ist froh, wenn er dick angezogen ist. Oder wenn er bequem und warm in einem der Shuttlebusse sitzt, die die Besucher vom logistischen Zentrum am Kulturforum auf sechs Routen zu den 70 teilnehmenden Häusern innerhalb des S-Bahn-Ringes bringen. „Es ist immer sehr charmant in diesen Bussen“, sagt Sigrid Peter. „Es herrscht eine nette Atmosphäre, man unterhält sich schon mal untereinander und es passen immer zehn Menschen mehr hinein als man denkt."

Sigrid Peter ist mit Günter Paus schon zum zehnten Mal auf der Langen Nacht dabei, die beiden sind quasi alte Hasen. Gerade schauen sie sich die Ausstellung zur deutschen Geschichte im Historiale Museum Unter den Linden an, auch dieses Haus nimmt zum ersten Mal teil. „Mehr als vier Museen in Ruhe anzusehen schafft man einfach nicht“, weiß Sigrid Peter. Für dieses Mal haben sie und ihr Begleiter sich noch die Humboldt-Box und das Deutsche Historische Museum vorgenommen – mit dem Bus, auch wenn beide Ziele nur wenige Hunderte Meter weit weg sind.

Dabei ist es trotz der Kälte eine besondere Erfahrung, in dieser Nacht unterwegs zu sein. Auch wenn viele Gehwege wegen des steten Schneefalls zunehmend rutschiger werden und es schon fast ein kleines Abenteuer ist, die Schlossbrücke mit nicht besonders stark profilierten Schuhen zu überqueren.

Touristen fotografieren sich im Schneetreiben unter den starken Scheinwerfern vor dem Eingang des Automobil-Forums, das mit der Fotoausstellung „Riten des Lebens“ und mehreren Musikbands an der Langen Nacht teilnimmt. Kinder formen begeistert kleine Schneebälle, singen „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und an der Ecke Friedrichstraße/Unter den Linden spielt ein junger Mann Trompete – fast könnte wieder Weihnachten sein.

Einen besonders starken Eindruck ruft inmitten der fallenden Flocken die Wort-Licht-Installation „Lumières“ am Reiterdenkmal Friedrich des Großen Unter den Linden hervor, die noch bis Sonntagmorgen zu sehen ist. Da sich der Geburtstag des Preußenkönigs am 24. Januar zum 300. Mal jährte, widmet sich die Lange Nacht mit vielen Angeboten dem Alten Fritz.

Gelbe Beamer-Strahlen werfen rechts und links vom Reiterdenkmal französische Verse aus Friedrichs Feder und deren deutsche Übersetzung an die Fassaden der Humboldt-Universität. „Die Ruhe ist erlaubt, aber nur unter Lorbeeren“ heißt es da unter anderem. – Wie schön, ein Hauch Sommerfantasie inmitten des Wintereinbruchs.

Wer diesem entkommen will, flüchtet ins Deutsche Guggenheim. Hier entspannen sich die Besucher bei warmen Temperaturen und leiser Musik in blauen Liegestühlen. Ein gar nicht mehr ganz so junges Paar küsst sich ausdauernd und zärtlich, als läge es am Strand. Ansonsten sind hier eher auffällig viele junge Besucher unterschiedlicher Nationalitäten unterwegs, angelockt von der lebendig und modern präsentierten Ausstellung „Found in Translation“ über interkulturelle Verständigung.

Sommer herrscht auch im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums – anlässlich der Ausstellung „Unter Bäumen. Die Deutschen und der Wald“ wurde in dem großen Hof mit Vogelgezwitscher und Videos eine fast verträumte Waldatmosphäre geschaffen. Zwei junge Mädchen werfen sich hier übermütig auf den Boden und lachen, als würden sie ins weiche Moos fallen.

Weniger zu lachen haben zum gleichen Zeitpunkt all die Besucher, welche die Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel besuchen wollen. Da aus Sicherheitsgründen nur 500 Personen im Haus erlaubt sind, hat sich vor dem Eingang eine lange Schlange gebildet.

Dass das kleine Schild, das darüber informierte, dass es Eintrittskarten nur im Alten Museum gibt, in der Dunkelheit nur sehr schwer zu erkennen ist, ärgert vor allem die Besucher, die diesen Hinweis übersehen. Sie erfahren erst nach einer langen Wartezeit unmittelbar am Eingang, dass sie ohne Ticket nicht eingelassen werden. Wer schon vorher ein Ticket hatte, hat Glück. Und kann an zahlreichen Führungen teilnehmen.

Zum Beispiel mit dem Kunsthistoriker Andreas Knüppel, der Führungen zum Thema „Friedrich der Große in den Werken Adolph Menzels“ anbietet. Sympathisch gemacht und informativ ist sein Vortrag an den Gemälden „Ansprache Friedrichs des Großen an seine Generale vor der Schlacht bei Leuthen“ und „Flötenkonzert Friedrich des Großen in Sanssouci“ – sehr lang allerdings nicht. „Die Führungen an normalen Tagen sind wesentlich länger und ausführlicher“, sagt Knüppel.

Denn die Lange Nacht ist für die teilnehmenden Museen natürlich nicht zuletzt ein wichtiges Werbeinstrument. Dass sie als solches funktioniert, beweist die konstant hohe Besucherzahl. Nach Erwartungen der Veranstalter werden es trotz der winterlichen Verhältnisse und mancher dadurch bedingter Verspätungen der Shuttle-Busse auch in dieser Nacht bis zum Ende um 2 Uhr morgens wieder gut 30.000 Besucher sein.

Nach 30 Langen Nächten und 15 Jahren waren es damit insgesamt mehr als eine Million Besucher. Das einmillionste Ticket hat an diesem Samstagabend eine Frau aus Friedenau an einer der Abendkassen am Kulturforum gekauft. Als Preis darf sie mit ihrer Tochter für drei Tage nach Budapest fliegen und die dortige Lange Nacht der Museen besuchen. Da diese im Juni stattfindet, müssen sich die Gewinnerinnen dann um warme Kleidung sicherlich keine Gedanken mehr machen.

Der Tagesspiegel, [28.01.2012]

 
Die neue Seminaris-Preisstruktur mit ihren Frühbucher-Boni und Sparpreisen macht es möglich

"Auf ausgewählte Programme bieten wir unseren Gästen je nach gewünschtem Buchungstermin attraktive Frühbucherboni oder echte Sparpreise an!" erläutert Seminaris-Marketing- und Vertriebsdirektorin Angela Karst. "Nachfragen lohnt sich also!" Wer beispielsweise im Seminaris-Katalog "Kurz & gut" auf Arrangements mit »Spar-Punkten« achtet, kann sich über attraktive Boni freuen. Den Frühbucherbonus gibt es bei Buchung mindestens dreißig Tage vor dem Anreisedatum – eine Umbuchung ist dann nicht mehr möglich. Und beim Sparpreis erhält man – bei Verfügbarkeit – durch Vorauszahlung eine garantierte Buchung, die nicht stornierbar ist.

Nutzen lassen sich diese Angebote beispielsweise, wenn man im Laufe des Jahres "Brückentage" für einen attraktiven Kurzurlaub nutzen möchte. So kann man über Ostern aus 8 Urlaubstagen insgesamt 16 freie Tage machen – vom 31. März bis zum 15. April. Weitere Möglichkeiten: Um den 1. Mai herum, um Himmelfahrt, um Pfingsten und um den Tag der deutschen Einheit werden aus 4 Urlaubstagen 9 freie Tage. Weihnachten kann man mit 3 Urlaubstagen 9 Tage frei haben – sowie Weihnachten und Silvester zusammengenommen sogar mit 7 Urlaubstagen ganz 16 freie Tage. In manchen Bundesländern kommen durch eigene Feiertage noch weitere günstige Urlaubsmöglichkeiten hinzu – Mariä Himmelfahrt sowie der Reformationstag etwa lassen das Ferienherz höher schlagen.

Angela Karst: "Wer sich hier rechtzeitig entscheidet, kann bei einem Aufenthalt in den Seminaris- und avendi-Hotels sowohl kostbare Urlaubstage als auch Geld sparen!" Aber Geld sparen für den Hotelaufenthalt kann man natürlich auch dann, wenn der Urlaub nicht mit Brückentagen zu verbinden ist. Denn die Frühbucher-Boni und die Sparpreise gelten natürlich auch zu allen anderen Zeiträumen. Angela Karst: "Man muss nur rechtzeitig bei uns buchen – also mindestens dreißig Tage vor der Anreise."

 
Beim größten deutschen Halbmarathon war das Teilnehmerlimit zuletzt auf 27.500 erhöht worden

Bereits am 14. Januar war das Teilnehmerlimit von 27.500 für den 32. Vattenfall Berliner Halbmarathon am 1. April 2012 erreicht. Beim größten deutschen Halbmarathon, mittlerweile einem der größten und schnellsten seiner Art weltweit, war das Teilnehmerlimit zuletzt auf 27.500 erhöht worden. Trotzdem war der Lauf diesmal einige Woche früher ausverkauft als vor einem Jahr, als sich Anfang März 25.500 angemeldet hatten. Start und Ziel der 21,0975 km langen attraktiven Strecke befinden sich auf der Karl-Marx-Allee, die Strecke führt über Brandenburger Tor, Schloss Charlottenburg, Ku´damm und Potsdamer Platz.

 

 
Cocktails, südamerikanische Live-Musik und botanische Kurzführungen

Während der Winter frostig kalt ist, lädt der Botanische Garten Berlin zu Tropischen Nächten in die abends illuminierten Gewächshäuser ein. An den folgenden fünf Wochenenden, jeweils Freitag- und Samstagabend, ist die nächtliche Pflanzenwelt mit Cocktails, südamerikanischer Live-Musik und botanischen Kurzführungen zu erleben. Die Tropischen Nächte bieten ein unvergessliches Tropen-Erlebnis und Urlaubsstimmung mitten im Berliner Winter.

Im Großen Tropenhaus heizen Latin Beat Bands mit Salsa, Merengue, Bachata, Cumbia, Cha-Cha oder Rumba die tropische Stimmung noch mehr auf. Freitags spielt das „Orquesta Burundanga“ eine fröhliche Mischung aus afro-kubanischen und karibischen Rhythmen. Die Kolumbianerin Sonia Solarte und ihre Tochter Johanna singen sonnige und leichtfüßige Kompositionen, die zum Tanzen verführen. Samstags dagegen spielt die Band „Caché“ um Bandleader Ivan Araque aus Kolumbien feurige Latino-Rhythmen. Temperamentvolle Tänzerinnen begleiten sie und zaubern karibische Karnevalstimmung ins Gewächshaus. In den Spielpausen moderiert und serviert Johannes Heretsch als DJ Globalution feinste exotische Klänge, deren Rhythmen ebenso ins Blut und in die Beine gehen.

Mit einem alkoholischen oder nichtalkoholischen Cocktail in der Hand lassen sich 13 weitere Gewächshäuser bestens erkunden. In Licht gehüllt verzaubert die tropische und subtropische Vegetation und verströmt aromatische Düfte. Die ostasiatische Kamelienblüte präsentiert sich auf ihrem Höhepunkt. Den ganzen Abend über werden im Farn- und Bromelienhaus, im Kakteenhaus und im Mittelmeerhaus kostenlose Kurzführungen von Biologen angeboten, die den Besuchern Spannendes aus der Pflanzenwelt vermitteln.

Im Tropischen Nutzpflanzenhaus kann köstliches Kokoswasser direkt aus frischen Kokosnüssen getrunken werden. Im Großen Tropenhaus bietet Bachmann's Bar alkoholfreie und alkoholische Cocktails mit frisch gepressten Säften in Bio-Qualität.

Tropische Nächte im Botanischen Garten Berlin-Dahlem
Wann: Freitag und Samstag, jeweils 18 – 23 Uhr
20. 21. Januar 2012
27. 28. Januar 2012
3. 4. Februar 2012 Kassenöffnung und Einlass am Veranstaltungsabend: 17-21 Uhr

 
Mit einem amourösen 4-Gang-Menü will das Seminaris CampusHotel in Berlin-Dahlem seine Gäste am Valentinstag überraschen

Küchenchef Manuel Eich lüftet das Geheimnis um die Speisenfolge, die sein Team und er liebevoll komponiert haben. "Den Beginn macht unser ‚Insalata Amorosa’", so Eich. Der Salat besteht aus feinen Friséespitzen, Sugo von roter Paprika, gelben Olivettitomaten und Basilikumcreme. Gang zwei: "Pasta Amore e Fantasia”. Eich: "Wir servieren Spaghettinis, Hummerschaum, Spinat und Pecorino.” Der dritte Gang trägt den Titel "Ti amo” und verwöhnt den Gast mit einem Entrecôte, Granatapfeljus, Apfelblüte, geschmorten Artischockenherzen und Kartoffel-Thymian-Törtchen. Krönender Abschluss: "Hot Cherry d´amour" – eine lauwarme Piemont-Kirsche und ein weißes Schokoladensüppchen mit Baileys-Küchlein und Minzpesto.

"Bei einem Preis von nur 26 Euro für das gesamte Menü rechnen wir mit regem Zuspruch", meint Hoteldirektor Oliver Heldt – und empfiehlt deshalb: "Reservieren Sie am besten gleich einen Tisch für einen tollen Abend zu zweit! Einfach Tel. (030) 55 77 97-0 anrufen oder an berlin@seminaris.de mailen!

 

 
Größter Same der Welt erfolgreich im Botanischen Garten Berlin gekeimt

Die Keimung einer außergewöhnlichen Rarität ist im Botanischen Garten Berlin gelungen: Die Seychellenpalme (Lodoicea maldivica) ist eine sehr seltene Palmenart, die heute wild nur noch auf zwei Inseln der Seychellen vorkommt. Sie bildet die größten im Pflanzenreich bekannten Samen, die sagenumwobene Seychellennuss. Die erste erfolgreiche Aussaat der Palmenart in Berlin seit über 80 Jahren gelang dank einer speziellen Beetheizung und intensiver gärtnerischer Pflege. Der erfolgreich gekeimte Samen ist ein Geschenk der Republik Seychellen an den Botanischen Garten Berlin-Dahlem. Er wurde im Mai 2010durch den Berliner Rechtsanwalt Robin Maletz überbracht. Die Seychellennuss keimte direkt vor Ort im Großen Tropenhaus und wird dort in den nächsten Jahren hoffentlich zu einer imposanten Palme heranwachsen.

Die Frucht der Palme – die Seychellennuss oder auch ‘Coco de mer’ genannt – enthält den größten und schwersten Samen der Pflanzenwelt. Er wird über 20 kg schwer und hat einen Umfang von bis zu einem Meter. Die Seychellenpalme war ursprünglich auf fünf der Seychellen-Inseln verbreitet. Heute kommt sie wild nur noch in schwer zugänglichen Bergschluchten auf den beiden kleinen Inseln Praslin und Curieuse vor. Ihre natürlichen Bestände stehen inzwischen unter strengem Naturschutz. Die UNESCO nahm sie 1983 in die Liste der "World Heritage Convention" auf. Die Palme zählt zu den seltensten, großblättrigsten und höchsten Palmenarten der Welt.

Es wird empfohlen, die Besichtigung der Seychellenpalme im Großen Tropenhaus mit einem Besuch der aktuellen Sonderausstellung "Die Welt der Palmen" im Botanischen Museum zu verbinden. Noch bis zum 26. Februar 2012 sind dort sehenswerte Exponate zur Seychellenpalme ausgestellt. Der Museumsbesuch ist im Garteneintritt inbegriffen.

 

 
Erstmalig in Südostasien

Seit dem 08. Dezember 2011 sind die United Buddy Bears in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur zu Gast. Unter der Schirmherrschaft des Sultans von Selangor wird die Ausstellung bis zum 15. Februar 2012 auf dem Platz vor dem Pavilion in der Nähe der Petronas Towers zu sehen sein.

In einem großen Festakt wurde die Ausstellung von dem Bürgermeister von Kuala Lumpur, Tan Sri Ahmad Fuad Ismail, dem Minister für Tourismus, Datuk Dr. Victor Wee, dem Initiator der Ausstellung in Kuala Lumpur, Tan Sri Jojo und Klaus Herlitz feierlich eröffnet. Täglich strömen Tausende zu den insgesamt 147 Bärenskulpturen, die direkt in Downtown vor dem PAVILION Kuala Lumpur an der Bukit Bintang ausgestellt sind. Bis zum Ende der Ausstellung am 15. Februar 2012 werden – laut der Stadtverwaltung – über 3 Millionen Besucher erwartet.

Neuer United Buddy Bear für Malaysia

Während der Eröffnungsfeier wurde der neue United Buddy Bear für Malaysia enthüllt. Der Bär wurde von dem renommiertesten Künstler und Comedian des Landes, IMUDA, entworfen und bemalt.

 
Auf dem Weg zurück zur Normalität hat die Berliner S-Bahn eine weitere Etappe geschafft

Am Montagmorgen setzte das Unternehmen von seinen 650 Doppelwagen exakt 500 zur Fahrgastbeförderung ein, teilte S-Bahn-Chef Peter Buchner der Berliner Zeitung mit. "Seit dem Sommer 2009 waren noch nie so viele Züge im Linieneinsatz."

Weil sich die Techniker ins Zeug gelegt hätten, sei die verfügbare Wagenflotte in den vergangenen Monaten stetig gewachsen, so Buchner. So konnte der „Revisionsstau“ abgearbeitet werden, indem viele S-Bahnen die Hauptuntersuchung absolvierten. Inzwischen warten nur noch 85 Doppelwagen in Schöneweide auf den Werkstattbesuch. Außerdem verfügen nach einer Tauschaktion alle S-Bahnen über stabilere Räder. Wenn im Frühjahr, wie erwartet, weitere Fahrer ihre Ausbildung beendet haben, könne das Angebot für die Fahrgäste weiter verbessert werden. Dann soll die 2009 stillgelegte Linie S 85 wieder- belebt werden, sagte Buchner.

Berliner Zeitung, [09.01.2012]

 
Wegen Fahrermangels gab es auch am Silvesterwochenende Probleme bei der S-Bahn – das ändert sich nicht vor dem Frühjahr

Die S-Bahn ist so ins neue Jahr gefahren, wie sie das alte beendet hat: mit Engpässen beim Fahrpersonal und als Folge davon mit ausgefallenen Fahrten. Damit müssen Fahrgäste auch in den kommenden Wochen rechnen. Zwar hat am Sonntag erneut ein sehr hoher Krankenstand zu den Einschränkungen im Betrieb geführt, doch dem Unternehmen fehlen generell Fahrer – nach eigenen Angaben rund 50. Knapp tausend sind derzeit vorhanden. Eine Entspannung wird es erst geben, wenn im Frühjahr Ausbildungslehrgänge abgeschlossen sein werden.

Gestern fuhren auf der S 25 (Teltow Stadt-Hennigsdorf) die Züge auf der gesamten Strecke nur alle 20 Minuten; planmäßig soll es zwischen Teltow und Nordbahnhof tagsüber einen Zehn-Minuten-Verkehr geben.

Die S 47, die normalerweise zwischen Spindlersfeld und Hermannstraße fährt, beendete ihre Fahrten aus Spindlersfeld bereits in Schöneweide – wie bereits in den vergangenen Tagen, als es ebenfalls Personalmangel gab. Auch auf der S 75 (Wartenberg-Westkreuz) fielen nach Angaben eines Sprechers einzelne Fahrten aus. Der Silvesterverkehr dagegen habe - mit Ausnahme der S 47 - planmäßig angeboten werden können, sagte der Sprecher weiter.

Wenn nicht genügend Fahrer zur Schicht erscheinen, versuche man, die Einschränkungen auf einzelne Linien zu konzentrieren, sagte der Sprecher. Dies sei auch für die Fahrgäste leichter nachzuvollziehen, als immer wieder im gesamten Netz Fahrten ausfallen zu lassen. Ziel sei es, vor allem in der Innenstadt und auf den wichtigsten Zulaufstrecken weiter nach Plan zu fahren. Deshalb trifft es meistens die S 47, auf der in der Regel nur wenige Fahrgäste unterwegs sind.

Problematischer sind die Einschränkungen auf der S 25. Die im Februar 2005 eröffnete Strecke nach Teltow Stadt hat zwar die hohen Erwartungen bei den Fahrgastzahlen bisher nicht erfüllt, so dass es auch hier vergleichsweise nur wenige Fahrgäste trifft, dazu beigetragen haben aber auch häufige Einschränkungen im Betrieb, die potenzielle Kunden davon abgehalten haben, S-Bahn zu fahren. Gleich nach der Eröffnung zwangen Baustellen in Berlin Fahrgäste zum teilweise mehrfachen Umsteigen, und auch der bereits für Sommer 2009 bestellte Zehn-Minuten-Verkehr, von dem man sich eine deutliche Zunahme der Fahrgastzahlen versprochen hatte, kam erst im Juli 2011. Der – vorübergehende – 20-Minuten-Takt macht die Strecke nun wieder unattraktiver, vor allem, wenn Fahrgäste erst auf dem Bahnhof merken, dass sie lange auf den Zug warten müssen.

Wie viele Fahrer sich am Sonntag krank gemeldet hatten, konnte der Sprecher nicht sagen. In den vergangenen Tagen waren es jeweils knapp hundert von den etwa tausend Triebfahrzeugführern. Dass dahinter eine gezielte Aktion steckt, bestreiten das Unternehmen und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) einhellig. Die GDL führt den hohen Krankenstand auf die Belastungen der Fahrer zurück. Lange Schichten und Überstunden – jeweils im zulässigen Rahmen – seien die Hauptursache. Hinzu komme die Abfertigungsmethode, bei der die Fahrer in der Regel den Führerstand verlassen müssen, um den Ein- und Ausstieg der Fahrgäste zu überwachen. Dafür war und ist ein Monitorsystem im Führerstand vorgesehen, doch dieses ist bis heute nicht zugelassen. Die Abfertiger auf den Bahnhöfen hatte die frühere Geschäftsführung aber schon vorher bis auf wenige Ausnahmen abgezogen.

Die neue Geschäftsführung dagegen macht Verbesserungen in den Tarifverträgen sowie eine Zunahme der Fahrzeugkontrollen, die auch Fahrer binde, als Ursache für den Mangel aus. Neueinstellungen hatte sie bereits 2009 versprochen.

Der Tagesspiegel, [02.01.2012]

 
Die Party am Brandenburger Tor verlief aber friedlich

In der Silvesternacht gab es nach Polizeiangaben mehr Verletzte durch Böller als in den Vorjahren. Berlinweit waren es nach Schätzungen etwa 200. Das Unfallkrankenhaus in Marzahn zählte bis 8 Uhr am Neujahrsmorgen alleine 17 Opfer durch Pyrotechnik, dies sei „überdurchschnittlich viel“, wie Kliniksprecherin Angela Kijewski berichtete. Darunter waren fünf schwere Handverletzungen durch Explosionen, dabei wurden Finger ganz oder teilweise abgerissen, überwiegend durch illegale Polenböller. Das Unfallkrankenhaus Berlin gehört zu den großen handchirurgischen Zentren in Deutschland, in das besonders schwer Verletzte auch aus anderen Bundesländern eingeliefert werden.

Der schwerste Unfall ereignete sich bereits um 17 Uhr am Silvestertag in Bernau. Einem 32-Jährigen wurde durch einen Polenböller eine Hand vollständig zerstört, in einer siebenstündigen Operation versuchte ein mehrköpfiges Team um Chefarzt Andreas Eisenschenk möglichst viel zu retten. Um 22.30 Uhr wurde ein 36-Jähriger aus Berlin in den OP-Saal gebracht, dem so genannte Vogelschreckmunition in der Hand explodiert war. Diese wird eigentlich aus Pistolen abgefeuert, der Einsatz ist nur Bauern erlaubt, in der Stadt ist der Gebrauch illegal. Zudem gab es fünf schwer Brandverletzte durch Missbrauch von Krachern, bei einem 48-Jährigen waren 24 Prozent der Hautoberfläche verbrannt. Alle durch Pyrotechnik Verletzten waren Männer.

Die Feuerwehr zählte 1135 Fahrten von Rettungswagen, 140 mehr als im Vorjahr, darunter waren viele Verletzte nach Schlägereien und Alkoholvergiftete. Die Party am Brandenburger Tor verlief friedlich, trotzdem benötigten mehr als 300 Personen die Hilfe der Sanitäter des DRK, mehr als 70 Personen wurden von dort in Krankenhäuser gebracht.

Polizei und Feuerwehr hatten in der Silvesternacht zwar viel Arbeit, spektakuläre Einsätze wegen Großbränden oder schweren Gewalttaten waren aber – anders als in den meisten Vorjahren – nicht darunter. Wie von der Feuerwehr befürchtet, stieg allerdings die Zahl der Brände deutlich an. 397 Mal mussten Löschzüge zwischen 19 Uhr und 6 Uhr ausrücken, zwei Wohnungen brannten, zudem in Prenzlauer Berg ein Möbellager. In den beiden Vorjahren hatten die Zahlen mit 281 und 231 Bränden deutlich niedriger gelegen. Die Steigerung liegt jedoch vor allem an der trockenen und recht warmen Witterung in diesem Jahr; in beiden Vorjahren hatten Schnee und Eis viele Feuer verhindert. Zum Jahreswechsel 2003/2004 hatte in diesen elf Stunden knapp 800 Brände gegeben, sonst schwankte die Zahl meist zwischen 400 und 600. Inwieweit die neue Pyrotechnik Brände verursacht hat, konnte die Feuerwehr nicht einschätzen. Wie berichtet, waren in diesem Jahr erstmals nach einer Gesetzesänderung der EU in Deutschland Raketen mit bis zu 500 Gramm Schwarzpulver erlaubt, zuvor waren es nur 200 gewesen. Balkonbrände, die auf Wohnungen übergreifen, hat es jedoch schon immer gegeben.

Gegen einen Böller-Werfer rückte das SEK an

Die Polizei zählte zwischen 18 Uhr und 6 Uhr etwa 1700 Funkstreifeneinsätze, genau so viele wie letztes Jahr. Bemerkenswert war nach Angaben des Präsidium ein Fall in Hohenschönhausen: Ein 37-Jähriger hatte aus seiner Wohnung heraus einen Passanten mit Pyrotechnik beschossen. Da der Schütze freiwillig nicht die Tür öffnete, sondern weiterballerte, rückte das SEK an und stürmte die Wohnung. Munition und Pyrotechnik wurden sichergestellt, der Mann vorübergehend festgenommen.

Auffallend viele Autos brannten durch fehlgeleitete oder missbrauchte Böller ab, etwa zehn stadtweit. Ein politisches Motiv war nicht zu erkennen. Allerdings wurde die Polizei von der linken Szene bei der so genannten „Knastdemo“ in Moabit in der Silvesternacht mit Böllern beschossen. In Friedrichshain und auf der Oberbaumbrücke flogen Steine auf Polizeiautos, mehrere Beamte wurden durch zersplitternde Scheiben verletzt. Mehrere Randalierer wurden festgenommen.

Friedlich verlief hingegen die größte Silvesterparty der Stadt: Hunderttausende Berliner und Touristen haben auf der Festmeile am Brandenburger Tor in das neue Jahr hinein gefeiert. Schon gegen 19 Uhr mussten die ersten Zugänge wegen des großen Andrangs gesperrt werden, um 23 Uhr war das Gebiet nach Beobachtung der Polizei „voll“. Die Veranstaltung auf der Straße des 17. Juni gilt als eine der weltweit größten Silvesterpartys, nach Angaben der Tourismus-Gesellschaft „visit berlin“ war es für die Hotels „eines der besten Silvester seit dem Jahr 2000“. Wegen des angenehmen Wetters kamen die ersten Besucher bereits am frühen Nachmittag. Überstrahlt wurden die Auftritte der Scorpions, von Udo Jürgens und Kim Wilde vom zehnminütigen Höhenfeuerwerk.

620 Männer und Frauen der BSR begann wie in jedem Jahr um 3 Uhr am Neujahrsmorgen mit dem Aufräumen. Nach Einschätzung von Sprecherin Sabine Thümler lagen „viele Batterien, aber weniger rote Fetzen“ auf den Straßen. Das sei ärgerlich, da die großen Pappbehälter per Hand eingesammelt werden müssen, da Maschinen dies nicht schaffen. Thümler appellierte an alle Berliner, den gröbsten Müll vor dem eigenen Haus selbst zu beseitigen.

Der Tagesspiegel, [02.01.2012]

 
Lassen Sie sich dieses Ereignis nicht entgehen

Zur festlichen Begrüßung des Jahres 2012 veranstaltet das Seminaris-Campushotel Berlin in Dahlem auch dieses Jahr wieder einen rauschenden Silvesterball mit einem internationalen Galabuffet. Für die musikalische Begleitung sorgt Alf Weiss mit seiner Band "Lemontree". Gekrönt wird der Abend von einem Feuerwerk und einer Tombola im neuen Jahr. Hoteldirektor Oliver Heldt: "Lassen Sie sich dieses Ereignis nicht entgehen! Noch sind Eintrittskarten für diesen Ball zu bekommen – deshalb sollten Interessierte am besten rasch buchen!"

Reservierung und nähere Informationen im Seminaris-Campushotel Berlin unter Tel. (030) 557797-0.

 
Zusammenarbeit von Botanischem Garten und Botanischem Museum Berlin mit Bundesamt für Naturschutz

Deutschland braucht auch in 10 Jahren einen verlässlichen Überblick über seine biologische Artenvielfalt und die gefährdeten Arten. Wie viele Arten sind in Deutschland vom Aussterben bedroht und welche? Um diese und andere wichtige naturschutzrelevante Fragen auch im Jahre 2020 zu beantworten, arbeitet der Botanische Garten und das Botanische Museum Berlin-Dahlem der Freien Universität Berlin seit Dezember 2011 im Rahmen eines Projektes an der Vorbereitung der Erstellung der Roten Liste 2020. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Vorhaben mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit für 37 Monate.

Rote Listen

"Die Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze sind wissenschaftliche Fachgutachten, die das aktuelle Ausmaß der Gefährdung dieser Arten in Deutschland dokumentieren und bewerten", so der Leitsatz in der aktuellen Roten Liste, die in mehreren Bänden seit 2009 erscheint und vom Bundesamt für Naturschutz herausgegeben wird. Rote Listen dokumentieren in Abständen von etwa 10 Jahren die Veränderungen der Gefährdung der Arten und zeigen Verschlechterungen aber auch Erholungen der Artbestände an. Seit den 1970er Jahren werden Rote Listen in Deutschland erstellt und ständig verbessert. Wichtige Neuerungen der aktuellen Listen sind die Einbettung in Checklisten sowie die verbesserte Nachvollziehbarkeit der Gefährdungseinstufungen.

Rote Liste Deutschlands 2020 entsteht online

Aktuelle Artenlisten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und mikroskopischen Organismen enthalten den wissenschaftlich fundierten Kenntnisstand der biologischen Vielfalt. Weil Wissenschaft und Forschung immer neue Erkenntnisse bringen, werden diese Listen kontinuierlich fortgeschrieben. Checklisten basieren auf Feldbeobachtungen und Kartierungen, die mit Fachexpertise ausgewertet werden.

Bei der Erstellung der Roten Liste Deutschlands 2020 werden sämtliche Arbeitsprozesse komplett ins Internet gebracht, die früher zeitintensiv vom Notizblock über den Karteikasten, das Manuskript und die Buchpublikation abliefen. Erhobene Daten müssen gesichert und für die weitere Arbeit verfügbar gemacht werden. Die langjährigen und international renommierten Erfahrungen der Biodiversitätsinformatik des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin-Dahlem im Aufbau von Informationssystemen in der Biodiversitätsforschung sind eine exzellente Basis für die Modernisierungsmaßnahme der Roten Liste Deutschlands. Die Aspekte der Erhebung, Verarbeitung und Publikation von primären Daten zum Vorkommen der Arten werden mit dem BMBF-finanzierten Projekt GBIF-D Botanik (im Rahmen des deutschen Beitrags zum Datennetzwerk der Global Biodiversity Information Facility) abgestimmt.

Ziele des Projektes

Ziel ist es, die Rote Liste auf ein neues organisatorisches Fundament zu stellen, um die Erstellungsprozesse und die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, Länder- und Bundesbehörden und im Naturschutz tätigen zu optimieren und langfristig zu garantieren. Neben der Einbindung der Bundesländer und der wissenschaftlichen Koordinatoren der Roten Listen wird es wesentlich darum gehen, für eine effiziente Fortschreibung der Roten Liste in der Durchführungsphase ab 2015 die Datengrundlagen deutlich zu verbessern und IT-Werkzeuge bereitzustellen.

 
Kurzreise-Arrangements mit Langzeiteffekt

Für das Jahr 2012 haben die Seminaris- und avendi-Hotels jetzt den Katalog "Kurz & Gut" mit vielfältigen Pauschal-Arrangements vorgestellt. Der Katalog im lesefreundlichen A4-Hochformat ist reich bebildert und bietet neben den Hotelangeboten auch viele Tipps für Freizeitgestaltung und kulturelle Aktivitäten in den Regionen rund um die Häuser sowie Wellnessprogramme.

Der neue Katalog "Kurz & Gut" präsentiert die Vielfalt der sechs Seminaris- und zwei avendi-Hotels in den schönsten Regionen Deutschlands. Ob Wochenend-Offerte oder Kurzurlaub, ob Feiertags-Aufenthalt oder ein paar Tage rund um einen "Brückentag", ob Erlebnisse in Städten oder in der der Natur, Kultur-Highlights oder Events: Der Katalog verspricht Kurzurlaub mit Langzeiteffekt.

Und auch, wer seine Urlaubstage unter das Motto "Wellness, Fitness und Gesundheit" stellen möchte, wird in dem Katalog fündig: Sorgfältig zusammengestellte Pauschal-Arrangements rund um Körper, Geist und Seele werden vorgestellt, die nach Belieben um weitere Wellness-Bausteine ergänzt werden können.

Ganz neu: Die Seminaris- und avendi-Hotels bieten bei der Buchung bestimmter, im Katalog "Kurz & Gut" besonders gekennzeichneter Angebote Frühbucher-Boni und Spar-Preise.

Die Hotels der Seminaris-und avendi Hotels liegen in Deutschlands schönsten Regionen Deutschlands – in der über 1000-jährigen Salz- und Hansestadt Lüneburg, in Hermannsburg in der Lüneburger Heide, in Bad Honnef am romantischen Rhein, in Bad Boll am Fuße der Schwäbischen Alb, in Potsdam mit seinen Schlössern und Gärten und im grünen Berliner Villenviertel Dahlem. Wer gleich mehrere dieser Häuser besuchen möchte, hat die Chance, eine "Hopping-Card" zu nutzen und zusätzlich zu sparen. Wie das geht, steht ebenfalls im Katalog.

Der Katalog "Kurz & Gut" für 2012 kann als PDF-Datei von der Seminaris-Homepage www.seminaris.de herunter geladen oder über sales@seminaris.de bestellt werden

 
United Buddy Bears – erstmals in Südostasien

Vom 08. Dezember 2011 bis zum 15. Februar 2012 wird die Ausstellung der United Buddy Bears in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur - und damit erstmalig in Südostasien - präsentiert. Unter der Schirmherrschaft des Sultan von Selangor, Sultan Sharafuddin Shah, werden 147 Bären in Downtown auf dem Platz vor dem Pavilion an der Bukit Bintang zu sehen sein.

Während der 10 Ausstellungswochen wird vor allem die Hilfe für Kinder in Not eine zentrale Rolle einnehmen. Über Patenschaften für die einzelnen Länderbären sowie zahlreiche Sideevents werden Spenden für vier Kinderhilfsorganisationen gesammelt.

So konnten in den vergangen 22 Ausstellungen 1.8 Mio. Euro an Kinderhilfsprojekte übergeben werden.

Feierliche Eröffnung

Vor rund 3.000 geladenen Gästen wird der Sultan von Selangor die Ausstellung gemeinsam mit dem Bürgermeister von Kuala Lumpur, Tan Sri Ahmad Fuad Ismail, und Dr. Klaus Herlitz eröffnen. Begleitet wird die Zeremonie vom Malaysischen Symphonieorchester sowie von nationalen Künstlern.

Neuer United Buddy Bear für Malaysia

Höhepunkt der Eröffnung wird die Enthüllung des neuen malaysischen Bären sein, der von Imuda, einem der erfolgreichsten malaysischen Künstler und Comedians, gestaltet worden ist. In Form eines Cartoons mit typischen malaysischen Symbolen zeigt sich die Vielseitigkeit des südostasiatischen Staates in den Farben der Nationalflagge.

Sponsoren in Kuala Lumpur

Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren und Partnern der Ausstellung. Das Organisationsteam vor Ort, E-Plus Entertainment Productions (m) Sdn Bhd, hat es ermöglicht dieses Projekt in Kuala Lumpur zu realisieren.

 
Pünktlich zum Kälteeinbruch wird auf Berliner S-Bahnhöfen wieder länger gewartet

Die S-Bahn fährt weiter nach dem Prinzip Hoffnung: Der Fahrermangel, der in den vergangenen Tagen zu Ausfällen auf mehreren Linien geführt hat, wird nach Angaben von S-Bahnchef Peter Buchner erst im nächsten Jahr behoben sein. Und weil ein Teil der Flotte in diesem Jahr auf keinen Fall winterfest gemacht werden kann, muss bei Schnee und Frost erneut mit Ausfällen gerechnet werden. Zudem verzögert sich die Inbetriebnahme sanierter Züge weiter. Deshalb hat sich das Unternehmen intern bereits von seinem Plan verabschiedet, zum Fahrplanwechsel im Dezember wieder auf allen Linien zu fahren.

Unabhängig davon werden zudem im nächsten Jahr mehrere Großbaustellen zu zum Teil monatelangen Unterbrechungen führen, was auch den Betrieb der S-Bahn erschwert.

Geänderte Tarifverträge und die Folgen einer sogenannten Belastungsstudie bei den Lokführern habe den Fahrermangel verursacht, sagte Personalchef Christoph Wachendorf. Derzeit gebe es rund tausend Lokführer; das Unternehmen braucht nach Buchners Angaben aber etwa hundert mehr. Seit Anfang des vergangenen Jahres bilde man verstärkt aus, doch die Kapazität dafür sei beschränkt. Hinzu komme derzeit ein Krankenstand, der gegenüber der Planung fast doppelt so hoch sei. Und auch die Zahl der für den Fahrdienst untauglich gewordenen Mitarbeiter sei relativ hoch, sagte Buchner. Unter der früheren Geschäftsführung haben zudem zahlreiche erfahrene Lokführer das Unternehmen verlassen, weil man ihnen damals keine Perspektive mehr bot.

Das jetzt hinzugekommene Problem mit leeren Bremssandbehältern, über das der Tagesspiegel am Donnerstag berichtet hatte, will Buchner durch den Einsatz von mobilen Teams zum Nachfüllen lösen. Derzeit sollen die Behälter in einem Siebentagerhythmus in den Werkstätten aufgefüllt werden. Weil durch das viele Laub auf den Schienen im Moment häufiger und stärker gebremst werden muss, sind die Behälter aber oft schon vorzeitig leer. Die Züge dürfen dann statt mit 80 km/h nur noch mit 60 km/h fahren, was den Fahrplan durcheinanderbringt. Vor allem auf dem Ring führen unterschiedliche Geschwindigkeiten der Züge schnell zu riesigen Lücken im Fahrplan. Am Dienstagabend mussten Fahrgäste bis zu 50 Minuten auf einen Zug warten.

Weil nach wie vor auch einsatzfähige Bahnen fehlen, von 650 Doppelwagen waren zuletzt 476 unterwegs, kann zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember auch die vor zweieinhalb Jahren eingestellte S 85 (Waidmannslust–Grünau) noch nicht wieder in Betrieb gehen. Sie komme vielleicht noch im Dezember, vielleicht aber auch erst nächstes Jahr wieder, sagte Buchner. Mitte Dezember solle die S-Bahn wieder nach Plan fahren, hatte Bahnchef Rüdiger Grube im Sommer angekündigt. Für ausgefallene Fahrten zieht der Senat der S-Bahn einen Teil der Zuschüsse ab; in diesem Jahr waren es bisher 37,8 Millionen Euro. 2009 und 2010 hielt der Senat zusammen bereits mehr als 100 Millionen Euro zurück.

Der Chef des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), Hans-Werner Franz, fragt sich, wie die S-Bahn das volle Angebot fahren wolle, wenn sie derzeit bereits bei nur erreichten 82 Prozent schon so große Probleme habe. Der sich abzeichnende Fahrermangel hätte viel früher erkannt und beseitigt werden müssen, sagte Franz. Und dass selbst beim Bremssand noch keine Lösung gefunden worden sei, sei mehr als bedauerlich.

Hinzu kommen diverse Bauarbeiten, die die S-Bahn auch im kommenden Jahr ausbremsen. Durch den Baustellenverkehr seien oft sogar mehr Fahrer im Einsatz als ohne, sagte Buchner. Und gebaut wird viel: Für das Schienennetz sollen in Berlin und Brandenburg 453 Millionen Euro investiert werden, in Bahnhöfe wolle man 81 Millionen Euro stecken, kündigte der Berliner Bahn-Chef Ingulf Leuschel am Donnerstag an.

Unter anderem werden zwischen Marienfelde und Lichtenrade die Gleise der S-Bahn erneuert, weshalb dieser Abschnitt vom 21. Juni bis 3. August unterbrochen wird. Keinen Zugverkehr gibt es vom 30. März bis 16. April auch auf dem Ostring zwischen Schönhauser Allee und Neukölln/Baumschulenweg. Und wie häufig im Straßenbau gibt es auch auf der Schiene Koordinationsprobleme: Gleichzeitig mit der Sperrung bei der S-Bahn unterbricht auch die BVG den Verkehr auf der U 2 zwischen Pankow und Rosa-Luxemburg-Platz vom 7. bis zum 18. April, so dass diese Umfahrungsmöglichkeit entfällt. Der Ostring werde wesentlich länger gesperrt als zunächst geplant. Davon sei auch die BVG überrascht worden, sagte deren Sprecher Klaus Wazlak. Ändern könne man daran jetzt nichts mehr. Hier hilft nicht einmal das Hoffen.

Der Tagesspiegel, [18.11.2011]

 

 
Am 21. November wurden die meisten der 80 Weihnachtsmärkte der Stadt eröffnet

Der Anblick der "Schlemmerkate" stimmt schon vorweihnachtlich: Die drei aneinandergereihten Holzhütten sind aufgebaut, der Schriftzug ist dran, der Ausschank ist fertig, die 1000 Glühlampen leuchten – und Martin Blume guckt ganz zufrieden auf seinen Stand auf dem Breitscheidplatz in Charlottenburg. „Wir haben erst am Morgen angefangen aufzubauen“, sagt er.

Mit 15 Leuten sei er im Einsatz, erzählt der Schausteller, dessen Vater bereits seit den 1960er-Jahren mit einem Stand auf dem Markt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche vertreten war. Eben jener Vater, erzählt Martin Blume, habe diesen Weihnachtsmarkt damals mit aus der Taufe gehoben und außerdem als erster in Berlin Glühwein angeboten. „Den haben wir damals noch per Hand hergestellt“, sagt der Sohn stolz, der Wein sei mit Zimt, Nelken, Orangen und Zitronen versetzt worden. Blume, der eine dicke Jacke trägt, schaut kurz auf die Männer, die gerade einen großen Edelstahlgrill montieren, dann erzählt er, dass sein Vater das Rezept für den Glühwein aus Skandinavien mitgebracht hätte. „Wir waren auch die Ersten, die die Champignonpfanne angeboten haben“, sagt Blume. „Jetzt gibt es die ja überall."

Wer jetzt Lust auf Glühwein oder Pilzpfanne bekommt, muss noch fünf Tage warten: Am kommenden Montag öffnen die meisten der etwa 80 Berliner Weihnachtsmärkte für Besucher – der Markt am Breitscheidplatz ebenso wie der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg und der „Weihnachtszauber“ am Gendarmenmarkt. Seit Tagen schon werden Verkaufsstände, Buden und Fahrgeschäfte aufgebaut. Auf dem Breitscheidplatz war man am Dienstag dabei, die 25 Meter hohe Weihnachts-Pyramide aufzubauen, vier Etagen hoch, frisch hergestellt in Leipzig. Auf der anderen Seite des Marktes wurden 450 Tannenbäume ausgeladen – und verströmten dort einen harzigen Geruch.

Jedes Jahr neue Karusells

Am Gendarmenmarkt, wo der Aufbau des Marktes bereits vergangene Woche Montag begonnen hat, stehen bereits die weißen Zelte mit den gelben Weihnachtssternen. Normalerweise baue jeder Schausteller seinen Stand allein auf, sagt der technische Leiter Jörn Waldhelm. Nicht so am Gendarmenmarkt: „Wir bauen mit 100 Leuten zentral auf, deshalb haben wir so zeitig begonnen.“ Am Freitag sei der Aufbau fertig, dann könnten die Schausteller die Zelte beziehen. Der kleine Markt ist der wohl elitärste in Berlin – er ist der einzige, für dessen Besuch Eintritt bezahlt werden muss, ein Euro. „Vergangenes Jahr hatten wir noch einen Außenbereich, der gratis war“, sagt Waldhelm, „das machen wir dieses Jahr nicht mehr so".

Auf dem Weihnachtsmarkt zwischen Alexanderplatz und Jannowitzbrücke, wo sich schon zu DDR-Zeiten die Karussells drehten, werden jedes Jahr neue Fahrgeschäfte präsentiert. Aufgebaut sind die Karussells bereits. An der Geisterbahn wird letzte Hand angelegt. Schausteller schmückten sie am Dienstag mit Tannenzweigen. Die Geister – unter ihnen Hannibal Lecter und der „Fluch der Karibik“-Bösewicht mit Tentakelbart – warten schon auf schreckhafte Besucher.

Alle Weihnachtsmärkte unter www.weihnachteninberlin.de

Berliner Zeitung, [16.11.2011]

 
Am 19. November wird die Schlossstraße zum Bummelboulevard

Der Karnevalsumzug startet ab 11:00 Uhr mit rd. 350 Mitwirkenden der Stadtgarde Rot-Gold Berlin und ihren Gastvereinen am Herrmann-Ehlers-Platz. Das fröhliche Treiben bestimmen Tanzgirls und Kapellen, Festwagen und staunende Zuschauer am Straßenrand. Prinzenpaare aus Berlin und Brandenburg, die Blechband Rotkäppchen Hannover, die Schalmeienkapelle Rossow oder die Historische Spandauer Stadtgarde e.V. werden über die Schlossstraße bis zum Herrmann-Ehlers-Platz und zurück bis zur Tiburtiusbrücke ziehen. Zahlreiche Tanz- und Kostümgruppen aus Steglitz sind auch mit von der Partie. Ein zünftiger Ausklang vor „Werken Spielen Schenken“ lädt zum Mitsingen und deftigem Essen ein.

Der Winter startet in der Ahornstraße mit einer großen Skischanze vor Sport-Scheck, Glühwein á la Lebensart und Leckereien der Bäckerei Mälzer. Um 13:30 Uhr werden junge Tänzer/innen der TanzTangente eine zehnminütige Tanzperformance zeigen, um in ihre Schule einzuladen. Das La Steakeria am Ahornplatz bietet heiße Suppe frei zu jedem bestellten Hauptgang.

Bis 22 Uhr laden die rund 300 Geschäfte zum entspannten Shopping ein. Fürs leibliche Wohl sorgen u.a. eine Austernbar bei Nordsee, die Gastronomen in den Seitenstraßen mit lukullischen Besonderheiten und diverse kulinarische Überraschungen in den Geschäften. An manchen Ecken geben Glühwein und Mandelgeruch einen weihnachtlichen Vorgeschmack. Der Winter wird an der Ahornstraße mit einer Sprungschanze bei Sport-Scheck eingeläutet. Dem Winter entfliehen kann man in der Hubertusstraße, ob nach Sri Lanka oder beim Japanfest in den Fernen Osten. Natürlich sind auch Schnäppchen, Bonuspunkte und Rabatte zu erhaschen. Der Bummel durch die Straßen und Geschäfte lohnt für alle.

Seltene Einblicke bieten auch einige Praxen und Agenturen der rund 260 Adressen für Gesundheit und Wohlbefinden im Quartier. Entspannung, Yoga für Schwangere, Methoden für die innere Ausgewogenheit oder Verwöhnangebote für Körper und Seele werden an diesem "Tag der offenen Tür" offeriert und bieten den Besucher einen Ausgleich zum turbulenten Einkaufstreiben.

Die Parkhäuser in der Bornstraße und Dintherstraße, im Kreisel und der Grunewaldstraße sowie unter der Autobahn sind aber normal zu erreichen, das KARSTADT-Parkhaus kann von der Schildhornstraße bequem angefahren werden.

>> hier finden Sie das gesamte Programm

>> hier finden Sie alle teilnehmenden Geschäfte

 

 
Ausstellung zum 175. Geburtstag im Botanischen Museum

Erstmals zeigt das Botanische Museum Berlin aus eigenen Beständen eine repräsentative Auswahl von Original-Pflanzenzeichnungen des berühmten Botanikers und Afrikaforschers Georg Schweinfurth. Anlass ist der 175. Geburtstag dieses äußerst vielseitigen Forschers, der vom 29.12.1836 bis 19.9.1925 lebte. Als hervorragender Zeichner dokumentierte er auf Forschungsreisen im Nordosten des afrikanischen Kontinentes und der Arabischen Halbinsel seine ethnographischen, archäologischen, zoologischen und botanischen Forschungsobjekte. Die aktuelle Ausstellung zum Schweinfurth-Jubiläum zeigt 78 seiner rund 600 erhalten gebliebenen Pflanzenzeichnungen. Mit Ausstellungsbeginn geht Schweinfurths komplette Sammlung botanischer Zeichnungen in einer Internetpräsentation unter www.bgbm.org/schweinfurth online. Die Ausstellung ist vom 1. Dezember 2011 bis 4. März 2012 im Botanischen Museum Berlin-Dahlem zu sehen.

Wertvoller Nachlass

Schon zu Lebzeiten überließ Schweinfurth dem Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem seine Sammlung von botanischen Zeichnungen, von denen nur einzelne in seinem wissenschaftlichen Werk publiziert wurden. Die Pflanzenzeichnungen überstanden die Bombentreffer auf das Botanische Museum im 2. Weltkrieg nur mit starken Löschwasserschäden und bezeugen noch heute die Tragödie des Krieges. Mittel für die Restaurierung des zum Teil stark beschädigten Materials waren bisher nicht verfügbar. Die aktuelle Ausstellung und Internetpräsentation wurden maßgeblich durch den "Fördererkreis der naturwissenschaftlichen Museen Berlins e.V." finanziert.

Afrikas und Arabiens Pflanzenvielfalt

Schweinfurths Zeichnungen vermitteln einen Einblick in die Pflanzenwelt von Ägypten, Sudan, Eritrea, Kongo, Algerien sowie des Libanon, des Jemen und des Sokotra-Archipels. Er dokumentierte Wasserpflanzen, spezielle Wuchsformen wie »Flaschenbäume«, Früchte, unterirdische Pflanzenteile und saftreiche Pflanzen wie Aloe und Wolfsmilch. Oft sind einzelne, auch kleinste Elemente im Detail dargestellt und beschriftet.

Zeichentechnik Schweinfurths

Schweinfurth zeichnete stets mit bloßem Auge, auf ganz unterschiedlichen Papierformaten mit schwarzer Tinte und vermutlich selbst zugeschnittenen Gänse- oder Putenfedern, mit Bleistiften, mit Pinseln und Aquarellfarben oder Pastellkreiden. Seine Pflanzenzeichnungen sind keine Skizzen, sondern Reinzeichnungen, die meist auf den Forschungsreisen direkt vor Ort in einem Stück entstanden.

Noch heute von großem wissenschaftlichen Wert: Schweinfurths Zeichnungen und Herbarbelege

Sowohl in der Auswahl der Objekte als auch in der charakteristischen Art der Zeichnungen wird deutlich, dass Schweinfurth Pflanzen nicht für ihre spätere Darstellung in einem botanischen Prachtwerk zeichnete. Vielmehr dokumentierte er mit den Zeichnungen Informationen, die in den als Herbarbelegen getrockneten Pflanzenproben so nicht enthalten oder schwer erkennbar sind. Auf den Zeichnungen angegebene Sammelnummer, Fundort und Datum lassen eine eindeutige Zuordnung zu Schweinfurths Herbarbelegen zu. Damit sind Schweinfurths botanische Zeichnungen auch heute noch von großem wissenschaftlichem Wert.

Tipp: Altägyptische Grabbeigaben in der Dauerausstellung und Schweinfurths Grab

Es wird empfohlen, den Besuch der aktuellen Schweinfurth-Galerieausstellung mit einem Besuch in der Dauerausstellung des Botanischen Museums und des Botanischen Gartens zu verbinden. Georg Schweinfurth beschäftigte sich auch mit der Pflanzenwelt des Alten Ägypten und sammelte pflanzliche Grabbeigaben aus den Pyramiden oder Totengräbern. Diese werden in der Dauerausstellung des Botanischen Museums gezeigt. Kein anderes Museum in Europa besitzt eine derart reiche Kollektion und keine andere Sammlung gibt einen so umfassenden Eindruck von der Flora des Alten Ägypten von etwa 3000 v. Chr. bis 300 n. Chr.
Georg Schweinfurth wurde im Botanischen Garten Berlin-Dahlem beigesetzt und sein Grab ist noch heute in der Nähe der Gewächshäuser zu finden.

Georg Schweinfurth - Unveröffentlichte botanische Zeichnungen: Ausstellung zum 175. Geburtstag
Galerieausstellung im Botanischen Museum Berlin-Dahlem
Ort: Botanisches Museum Berlin-Dahlem
Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin
Dauer: 1. Dezember 2011 bis 4. März 2012, täglich von 10 bis 18 Uhr
Eintritt: Erwachsene 2,50 €, ermäßigt 1,50 € (beim Garteneintritt 6 €, erm. 3 € ist der Museumseintritt inklusive)